Potsdam – Die Bundesländer Brandenburg und Hessen planen eine intensivere Zusammenarbeit im Bereich der IT-Infrastruktur der Steuerverwaltung. In Potsdam unterzeichneten die Finanzministerien beider Länder eine entsprechende Absichtserklärung, die eine Kooperation bei der Entwicklung und der Weiternutzung bestehender Fachanwendungen vorsieht. Zudem soll im Bereich der Fachkräftesicherung zusammengearbeitet werden, indem Fachkräfte des Technischen Finanzamtes Brandenburg in Cottbus am Traineeprogramm der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung teilnehmen.
Steigende Anforderungen an die IT der Steuerverwaltung
Brandenburgs Finanzminister Robert Crumbach erläuterte, die Anforderungen an die IT-Infrastruktur der Steuerverwaltung nähmen stetig zu. Er machte deutlich, dass beide Länder ihre Ressourcen, ihr Fachwissen und ihre technologischen Kompetenzen bündeln wollen, um eine moderne, leistungsfähige und widerstandsfähigere IT-Infrastruktur aufzubauen. Die Absichtserklärung ziele darauf ab, eine strategische Kooperation der Steuerverwaltungen zu erreichen, die sowohl die Effizienz der steuerlichen IT steigere als auch die Handlungsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung in einer zunehmend digitalen Umgebung sicherstelle. Auf Grundlage der Erklärung sollen zeitnah konkrete Kooperationsvereinbarungen ausgearbeitet werden.
Gemeinsame Entwicklung und Nutzung moderner IT-Lösungen
Die Vereinbarung umfasst insbesondere eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung und der Nachnutzung bestehender Fachanwendungen. Geplant ist außerdem, die Einführung und den Betrieb innovativer IT-Lösungen – darunter Cloud-Technologien und Containerarchitekturen – gemeinsam voranzubringen.
Dieser Text beruht auf einer Pressemitteilung des Ministeriums der Finanzen und für Europa des Landes Brandenburg vom 19.11.2025


